Ich liebe Jesus, meinen Herrn

Ich liebe Jesus, meinen Herrn.
Er ist mein Glück, Er ist mein Stern.

Ich brauche nicht weit zu laufen, um Ihn zu suchen,
Er ist im Duft von meinem Kuchen,
Er ist im frischen Grün der Buchen,
Er ist im unbeschwerten Lachen
und bleibt, wenn wir dumme Sachen machen.
Er lässt die Blumen in meinem Garten blühen
und nährt uns mit der Milch von unsern Kühen.
Er lässt im Sommer Ähren reifen,
nach denen wir dann dankbar greifen.
Er schenkt uns Farben, Licht und Luft
und der Erde süßen Duft.
Er schenkt uns Lieder, Tanz und Lachen,
Menschen, die uns glücklich machen.

Ich liebe Jesus, meinen Herrn,
Er ist mein Glück, Er ist mein Stern.

Gott schlägt wohl auch, das ist wahr,
doch Jesu Art zu heilen ist wunderbar.
Muß ich schon auf Erden leiden,
dann durch Seine liebe Hand,
denn Er will uns führen
in Seines Vaters Heimatland.

Diese Erde ist ein Abglanz nur
mit ihrer himmlischen Spur in Menschen, Bibel, Wald und Flur.
Glaubt nicht nur was wir alle sehen, hören und lesen,
glaubt auch was ihr selbst schaut, fühlt, riecht und schmeckt,
was ihr erlauscht in der Schöpfung
oder wenn ihr neue Gedanken ausheckt.
Glaubt euren eigenen Träumen und Visionen,
glaubt nicht nur an die Medien, die viel zu hoch thronen.
Es gibt auch persönliche Nachrichten
an einen jeden von uns.
Nimm sie wahr und freue dich,
denn dieser Stern lebt für dich und mich.


Angela Hilde Timm

Wer sind Jesus Freaks?

Die Jesus Freaks ist eine christliche Erweckungsbewegung, die Elemente der Jugendkultur gebraucht. Als Vorbild gilt die aus der Hippie-Kultur entstandene Jesus-People-Bewegung aus den 1960er und 1970er-Jahren, die aus den Vereinigten Staaten auch nach Deutschland kam.

 

Geschichte und Struktur.

 

Gegründet wurden die Jesus Freaks im September 1991 in Hamburg von Martin Dreyer. Dreyer absolvierte Anfang der 1990er-Jahre eine freikirchliche Pastorenausbildung in der Theologischen Ausbildungsstätte der Anskar-Kirche und wurde dort 1993 zum Pastor ordiniert. Dachverband der Jesus Freaks ist der deutsche Verein Jesus Freaks International e. V. (JFI). JFI ist seit 1994 ein gemeinnütziger Verein und hat seinen Hauptsitz in Darmstadt. Die Mitgliederzahl in Deutschland wird 2007 auf etwa 2.000 geschätzt.

Symbol ist ein in ein Omega gestelltes Alpha. Es soll dem in der anarchistischen Szene verwendeten „A“-Zeichen ähneln. Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe des altgriechischen Alphabets und symbolisieren Jesus.

Die Jesus Freaks organisieren seit 1995 regelmäßig das Freakstock-Festival.

Verstand sie sich früher vor allem als eine Bewegung von jungen, progressiven Christen, die sich in den Strukturen der Landes- und Freikirchen nicht wohlfühlten, ist das Spektrum heute breiter geworden. Auch die Haltung zu anderen christlichen Gruppierungen hat sich geändert. So arbeiten an einigen Orten Jesus Freaks in der Evangelischen Allianz mit. In Chemnitz bilden die örtlichen Jesus Freaks und das Heilsarmeekorps seit 2000 eine gemeinsame Gemeinde.

Charakteristik und Positionen.

 

Die geistliche Prägung der Jesus Freaks wird als evangelikal-charismatisch bezeichnet.

Gemäß ihrer Selbstdarstellung sind sie der Überzeugung, dass trotz allem, was in der Kirchengeschichte passiert sei, die „Auseinandersetzung mit Jesus“ heute etwas bieten würde und stellt dabei einen „Aufbau einer persönlichen Beziehung zu Gott“ in den Vordergrund. Mission sei, „Menschen für Jesus zu gewinnen“, die ihrer Meinung nach außerhalb einer gesellschaftlichen Wertegemeinschaft stehen.

Charakteristisch für diese Gruppierung ist die starke Anlehnung an bestehende Jugendkulturen. Dies äußert sich etwa in betont jugendlich anmutenden Sprachgebrauch. So werden etwa Gottesdienste u.a. auch Jesus-Abhäng-Abende genannt. Die Bewegung pflegt lockere Umgangsformen und lehnt traditionelle, gesetzeshafte Gottesdienstregeln und Kleidungsstile ab. Ihr Lebensstil findet insbesondere Ausdruck in der Musik, wo populäre Stile wie etwa Rock, Punk, Techno und Hip Hop adaptiert und mit christlichen Inhalten versehen werden (siehe Christliche Popmusik). Beispielsweise werden Abendmahlsliturgien gerappt oder Lobpreislieder im Stil von Thrash Metal gesungen.

Die Sexualmoral gilt als konservativ: Vorehelicher Geschlechtsverkehr wird abgelehnt, manche sehen Homosexualität als Sünde an.  Offizielle Stellungnahmen zu den Themen gibt es jedoch kaum, eine offizielle Lehrmeinung zur Homosexualität gibt es nicht. In der Bewegungs-Zeitschrift „Der Kranke Bote“ vom Februar 2009 setzte sich unter dem Titel „Im Zweifel für die Liebe – Warum Christen beim Thema Homosexualität umkehren müssen“ der Autor für eine ausgeglichenere Sichtweise über Homosexualität und Anerkennung der Liebe bei dauerhaften gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ein. Dies führte zu einer großen Diskussion innerhalb der Gemeinschaft, einem runden Tisch beim Willo-Freak-Treffen im Mai 2009 und einer übersetzten Version des Artikels in der englischen Schwesternzeitschrift „The Sick Messenger“ im Juni 2009. Die Abtreibung wird konsequent abgelehnt.

 

Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Freaks

Was ist Liebe?

Ohne Liebe bin ich nichts. Selbst wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja mit Engelszungen reden könnte, aber ich hätte keine Liebe, so wären alle meine Worte hohl und leer, ohne jeden Klang, wie dröhnendes Eisen oder ein dumpfer Paukenschlag.
Könnte ich aus göttlicher Eingebung reden, wüßte alle Geheimnisse Gottes, könnte seine Gedanken erkennen und hätte einen Glauben, der Berge versetzt, aber mir würde die Liebe fehlen, so wäre das alles nichts.Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenken und für meinen Glauben das Leben opfern würde, hätte aber keine Liebe, dann wäre alles umsonst. Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand…Nur eins wird bleiben: die Liebe…Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte.
1 Korinther 13


Gott ist Liebe.
1 Johannes 4:8

Die Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten der Fern-Beziehung

Folgende Ausführungen sind entnommen/angelehnt an Peter Wendl:
Gelingende Fern-Beziehung. Entfernt zusammen wachsen
 bzw. www.gelingende-fernbeziehung.de  

 

 Lernt das Paar, sich mit den Belastungen der Partnerschaft auf Distanz zu arrangieren und die besonderen entstehenden Freiräume zu nutzen, bietet die Fern-Beziehung eine außergewöhnliche Chance, Partnerschaft intensiv und kreativ zu gestalten und zu erleben.

Wesentliche Belastungen und Chancen bei Fern-Beziehungen sind demnach:  

·Der große Anteil an gemeinsamer Lebenszeit, die im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleibt.

·Der eigene Lebensrhythmus schließt oftmals andere (Freunde und Verwandte) sowie Liebgewordenes (Hobby) aus.

·Die Entwicklung unterschiedlicher Lebenswelten zwischen den Paaren – und die Proble-matik, diese Unterschiede, je nach gemeinsamen Zeit-Frequenzen, stets neu als gemein-same Beziehungswelt erringen zu müssen.

·Die außergewöhnliche Chance auf Selbständigkeit und Selbstbewusstsein in der Partnerschaft: Single-Zeiten wechseln sich mit intensiver Verbundenheit ab.

·Die Tatsache, dass gemeinsames Alltagsleben nur in den Zeiten des Wiedersehens gelebt werden kann. Partner können in den getrennten Zeiten kaum unmittelbar mit dem Lebenspartner rechnen.

·Da meist ein Partner deutlich mehr Zeit in der gemeinsamen Wohnung verbringt, wird das Zuhause zunehmend unterschiedlich (meist sogar nicht mehr neutral, sondern positiv oder negativ) empfunden. Es besteht stets die Gefahr, dass ein Partner die gemeinsame Zeit als „Einbruch“ in den eigenen Alltag empfinden könnte („Erleichterung“ wieder allein sein zu können im eigenen Reich). So spielen sich gemeinsame Rituale z. B. einerseits für die gemeinsamen Zeiten, andererseits für die getrennten Zeiten ein. Es besteht aber auch die große Chance der stetigen Verlebendigung und die Möglichkeit, einen „Alltagstrott der Beziehung“ zu verhindern. Das einseitig Eingespielte, Langweilende im Alltagstrott ist immerhin eine der größten Gefahren für viele Beziehungen.

·Die Partner verändern sich während längerer Trennungen („äußerlich und innerlich). Kleinste Veränderungen werden intensiver (positiv wie negativ) wahrgenommen.

Die Auswirkungen dieser Grundlagen auf die Partnerschaft variieren je nach Zustand der Beziehung (Stabilität und Beziehungszufriedenheit der Partner) sowie den Rahmenbedingen der Partnerschaft (Angehörige, Kinder, Belastungen bzw. Unterstützung im privaten und beruflichen Bereich usw.).

Liebes Tipps

Auf der Suche nach Aufklährung in Sachen Liebe bin ich auf eine Sehr interresante Seite von Dr. Dr. med. Herbert Mück gestossen. Der Mann scheint Ahnung zu haben. Seine Tipps haben mich sehr angesprochen und deswegen möchte ich sie euch nicht vorenthalten

„Liebes-Tipps“
(zusammengestellt und formuliert
von Dr. Dr. med. Herbert Mück)

Sich gegenseitig akzeptieren und vertrauen

Der möglicherweise wichtigste Beitrag zu einer guten Beziehung ist die Fähigkeit und Bereitschaft, den anderen so anzunehmen, wie er nun einmal ist. Leider ist dies wohl eher selten der Fall. Menschen, die sich nicht akzeptiert fühlen, wehren sich, flüchten oder „machen dicht“, um sich vor den Beeinflussungsversuchen und der Kritik anderer zu schützen. Vor allem Menschen, die sich akzeptiert fühlen, sind innerlich bereit, sich selbst kritisch zu betrachten und sich weiterzuentwickeln. Meist wird man den anderen nur dann akzeptieren können, wenn man ihm gleichzeitig auch vertraut.

Im Gespräch bleiben

Für viele Paarberater gilt das gemeinsame Gespräch als das „Gold“ jeder Beziehung. Reservieren Sie sich deshalb in jeder Woche mindestens einen bestimmten Tag, an dem Sie wenigstens eine Stunde über nichts anderes sprechen als über Ihre Beziehung. Schweigen Sie nicht resignierend („Es bringt ja doch nichts“). Lassen Sie sich und dem anderen Zeit und greifen Sie ein schwieriges Thema zu einem anderen Zeitpunkt erneut auf (tun Sie dies aber auch wirklich!).

Sich auf den anderen „beziehen“

Wie schon der Begriff „Beziehung“ verrät, geht es dabei um das sich auf einander beziehen. Wer nur von sich spricht, nur seine eigene Welt wahrnimmt und sich nur um sich selbst dreht, hat höchstens eine Beziehung zu sich selbst. Sie werden Ihre „Beziehung“ verbessern, wenn Sie sich konsequent immer wieder auf Ihren Partner oder Ihre Partnerin beziehen, in dem Sie entsprechende Rückmeldungen („Feedbacks“) geben. Teilen Sie dabei mit, was die Äußerungen oder Verhaltensweisen des anderen bei Ihnen an Gefühlen, Gedanken und Verhaltensimpulsen auslösen. Fassen Sie sich möglichst kurz, um auch dem anderen die Möglichkeit zum Feedback zu geben. Je häufiger und je emotional ehrlicher solche Wechsel sind, um so lebendiger werden Sie Ihre „Beziehung“ erleben. Wer dagegen lange monologisiert, demonstriert nur, dass ihm nicht an „Beziehung“ gelegen ist. Zudem erschwert er es dem anderen, sich auf die ellenlangen Ausführungen überhaupt „beziehen“ zu können.

„Ent-Täuschungen“ begrüßen

Schon der Begriff „Ent-Täuschung“ hat auch etwas Positives: Eine bislang bestehende „Täuschung“ wird beendet. In Liebesbeziehungen ist fast immer mit Ent-Täuschungen zu rechnen, vor allem bei der sog. Liebe auf den ersten Blick (sog. Verliebtheit). Denn in dieser Situation weiß man noch so wenig von dem Gegenüber, dass man sich mehr in die (eigenen) Erwartungen an die andere Person verliebt, als in diese selbst. Man spricht auch davon, dass man den anderen „idealisiert“ oder beschreibt den anderen als „die bessere Hälfte“. Meist ist es nicht korrekt, davon zu sprechen, der andere „ent-täusche“ einen, weil dieser in aller Regel die „Täuschung“ ja gar nicht hervorgerufen hat. Vielmehr war es die „ent-täuschte“ Person selbst, die diesem einen Sack voller Erwartungen übergestülpt hat. Auslöser dafür war ein Gefühl der „Liebe auf den ersten Blick“ bzw. der Hoffnung, endlich den idealen Partner gefunden zu haben. Erst in Form der „Ent-Täuschung“, bei der sich der wahre Mensch zeigen kann, wird eine „Liebe“ möglich, bei der man mehr liebt als nur die eigenen Erwartungen.

Sich für den anderen und die Beziehung einsetzen

Liebe ist wie ein Garten, der verwildert, wenn man ihn nicht pflegt. Zeigen Sie Ihrem Partner möglichst häufig, dass Sie an ihn denken und ihn in Ihre Entscheidungen und Planungen einbeziehen. Hüten Sie sich davor, ihn zu ent-täuschen, indem Sie große Versprechungen („Ich werde weniger arbeiten und mich mehr um die Kinder kümmern“) machen und diese dann nicht halten. Überraschen Sie ihn lieber durch viele kleine Versprechungen, die Sie dann auch einhalten („Heute Abend gehen wir ins Kino“ „Ich werde Dich anrufen, wenn es später wird“). Machen Sie lieber eine freundliche Geste zu viel als zu wenig (beispielsweise, indem Sie ein Kompliment machen). Unterstützen Sie den anderen, so dass dieser seine Pläne leichter verwirklichen kann.

Sich loyal verhalten

Illoyal verhält sich nicht nur derjenige, der Seitensprünge unternimmt. Dies gilt auch für Menschen, die ihre Beziehungen zu anderen nicht auf den ersten Platz setzen (etwa den Beruf als vorrangig ansehen, alles für die Kinder, aber nur wenig für den Partner tun, die Eltern oder frühere Partner wichtiger nehmen als den heutigen). Geben Sie Ihrem Partner das Gefühl, dass sie sich mit ihm „gegen den Rest der Welt“ verbünden. Sprechen Sie mit anderen gut über Ihren Partner und stellen Sie sich bedingungslos auf seine Seite.

Dem anderen Freiheiten ermöglichen und Sicherheit vermitteln

Gestatten Sie es Ihrem Partner seinen Ärger zu zeigen, ohne dadurch einen Beziehungsabbruch befürchten zu müssen. Räumen Sie ihm Freiheiten und Spielräume für seine Hobbies und Interessen ein. Ein auf diese Weise behandelter Partner wird sich Ihnen gegenüber anders verhalten als jemand, der ständig gegängelt, eingeengt oder kontrolliert wird.

Den anderen respektieren

Geben Sie Ihrem Partner das Gefühl, dass Sie ihn achten. Verzichten Sie darauf, ihn wie ein Kind zu behandeln, dass endlich einmal erzogen werden muss, das nichts kapiert, für das man stellvertretend die Entscheidungen trifft und an dessen Fähigkeiten und Geschmack man zweifelt. Wer auf diese Weise den anderen beherrscht, darf sich nicht wundern, wenn der andere geht. Sollte es ihnen nicht gelingen, eine verlorene Achtung wiederzugewinnen (weil der andere trinkt, jähzornig ist usw.), so steht die Beziehung vermutlich vor ihrem Ende

Zusammen planen und entscheiden(gemeinsame Ziele)

Beziehen Sie sich gegenseitig in Pläne und Entscheidungen ein. Wer einsam für sich entscheidet, lebt im Kopf bereits allein. In Form gemeinsamer Pläne und Entscheidungen zeigen sich Partner, dass Ihnen eine gemeinsame Zukunft vorschwebt und sich beide um diese bemühen.

Für Gemeinsamkeit sorgen

Große Unterschiede in der Lebensführung und in den Lebenszielen erschweren partnerschaftliche Beziehungen. Wenn beispielsweise einer von beiden sich dringend ein Kind wünscht, während der andere dies ablehnt, kann dies das Zusammenleben sehr belasten. Versuchen Sie daher, zumindest in einigen wesentlichen Punkten (insbesondere auch Wertsetzungsfragen) mit Ihrem Partner auf einen Nenner zu kommen. Damit verhelfen Sie Ihrer Beziehung zu einer tragfähigen Grundlage. Möglichkeiten für Gemeinsames sind Sport, sich mit Freunden treffen, gemeinsam kochen, über Politik diskutieren usw.

Gemeinsam lachen

Lachen und Humor helfen, sich von „Problemen“ und dem „Ernst des Lebens“ zu distanzieren. Gemeinsam Lachen schwächt die Schwächen.

Zärtlich zueinander sein

Wenn sich Partner nicht mehr berühren oder gar „riechen“ können, steht die Beziehung meist schon auf extrem unsicheren Beinen. Hüten Sie sich davor, zu viel „Routine“ in das körperliche Miteinander einziehen zu lassen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, durch kleine Gesten und Berührungen Nähe herzustellen bzw. dem anderen nahe zu sein. Verzichten Sie auf Sackgassenspiele nach folgendem Schema: Sie: „Ich schlafe nicht mit Dir, weil Du so wenig mit mir sprichst“. Er: „Ich spreche mit Dir so wenig, weil Du nicht mit mir schläfst.“ Denken Sie daran, dass es durchaus Paare geben soll, die Probleme „im Bett“ erfolgreich klären.

Wünsche konkret mitteilen statt (verallgemeinernd) kritisieren, von sich selbst reden

Wen Sie schon am anderen herummäkeln müssen, dann kleiden Sie Ihre Vorstellungen (denn um diese geht es ja!) wenigstens in einen Wunsch. So vermeiden Sie, dass sich der andere angegriffen fühlt und erreichen, dass er Ihnen bereitwilliger zuhören wird. Allerdings riskieren, dass der andere mit „nein“ antwortet (was hoffentlich für Sie nicht schon das Ende der Welt bedeutet). Aus dem gleichen Grunde hat es sich auch bewährt, von sich selbst und nicht vom anderen zu reden („Du hast gesagt…“). Beschreiben Sie dem anderen, wie es Ihnen (!) geht und wie Sie (!) sich fühlen. Wenn Sie über Vorkommnisse und Verhaltensweisen sprechen, dann bleiben Sie so konkret wie nur irgend möglich. Streichen Sie vor allem die Wörter „immer“ und „nie“ aus Partnergesprächen, da dem anderen mit Sicherheit meistens doch noch eine Ausnahme einfällt.

Lösungen anstreben, statt sich an „Problemen“ zu ereifern

Auch wenn es noch so spannend erscheinen mag, immer wieder ein Problem zu finden und zu diskutieren, ist es durchweg befriedigender, Lösungen zu entwickeln. Das damit verbundene Gefühl von Kompetenz und Erfolg ist weitaus angenehmer, als das Erleben, in Problemen zu ertrinken und die Welt zu bejammern.

„Beide gewinnen“ spielen

Wenn einer in einem Paar verliert (beispielsweise immer recht hat), geht das (fast) immer auf Kosten der Paarbeziehung! „Beide gewinnen“ ist dagegen ein Spiel, das in Hochgefühle versetzt und regelrecht „spielsüchtig“ machen kann.

Auf die Botschaft zwischen den Zeilen achten

Fast jede noch so sachlich klingende Äußerung enthält immer auch verborgene Botschaften. Fragen Sie sich immer wieder, was Ihr Partner Ihnen mit seinen Bemerkungen über seine Gefühle und darüber sagen will, wie er Ihre beiderseitige Beziehung wahrnimmt und damit umgeht.

 

Quelle :  http://www.dr-mueck.de/HM_Beziehung/HM_Liebes-Tipps.htm

Hamburger neuer Deutschland-Chef bei Radio Vatikan

Hamburg. Der Jesuitenpater und ehemalige Jugendseelsorger in Hamburg, Bernd Hagenkord (40), wird zum 1. November neuer Leiter der deutschsprachigen Sektion von Radio Vatikan. Der 40-Jährige ist Nachfolger des Jesuiten Eberhard von Gemmingen (73), der eine neue Aufgabe in seinem Orden übernehmen wird, teilte das Erzbistum Hamburg am Dienstag mit. Hagenkord wurde 1968 im westfälischen Hamm geboren. Er studierte Geschichte und Journalismus in Gießen und Hamburg, sowie Philosophie und Theologie in München und London und wurde 2002 zum Priester geweiht. Von 2002 bis 2008 arbeitete er als Jugendseelsorger in Hamburg.

Quelle: abendblatt.de/dpa

Wahre Liebe

Wahre Liebe aus dem Album ” Lieder für den Herrn”

Gebet in schweren Zeiten

Nächstenliebe.

Der Mensch, er eilet durch das Leben,
vorwärts jagend, voller Hast.
Liebe kann er keinem geben,
er findet weder Ruh noch Rast.Sein Nächster bittend hebt die Hände
und flehet ihn um Hilfe an.
Der Mensch eilt weiter, sicher fände
der einen andern, der helfen kann.

So steht am Ende seiner Tage
der Mensch allein und einsam da.
Was fällt Gutes für ihn in die Waage?
Ein Leben lang nur er selbst sich wichtig war.

Willst Du dereinst dann auch so stehen?
Einsam, traurig, in Seelennot?
Höre Du des Nächsten Flehen,
denke an des Herrn Gebot.

Schenk dem Nächsten Deine Liebe,
Hilfe, Freundschaft, guten Rat,
und es lohnt der Herr Dir Deine Güte
mit seinem Segen Tag für Tag.

 

Autor: Haike Espenhain

Die Vollendung des Glaubens in der Liebe

Liebe Schwestern und Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe. Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat. Liebe Schwestern und Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben. Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott. Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen.

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. Darin ist unter uns die Liebe vollendet, dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben. Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollendet. Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

 

1 Joh 4,7-19