Buß und Bettag

Buße und Sühne gehören in allen Konfessionen zum gelebten Alltag, allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen.

In besonderen Notfällen oder bei drohenden Katastrophen hielt man schon im Mittelalter so genannte Sühnetage ab. Dies konnte auch mehrmals im Jahr der Fall sein.

Die protestantischen Kirchen übernahmen diese Tradition als Tage der Besinnung und Neuorientierung im Leben.

Sie dienten als Ersatz für die abgelehnte Bußzeit von Aschermittwoch bis Ostern. Bereits 1532 wurden in Straßburg spezielle Bußgottesdienste abgehalten.

Bild: sigrid rossmann / pixelio.de

Ziel der Fastenzeit

Die Fastenzeit ist geprägt vom Thema Buße. Die Gläubigen sollen im täglichen Leben Verzicht üben und sich aus individuellen Abhängigkeiten lösen, um für die Begegnung mit Gott frei zu werden. Sie sind aufgefordert, sich durch Gebet und Empfang des Bußsakraments auf Ostern vorzubereiten. Der Schwerpunkt liegt in dieser Zeit auf der Gemeinschaft am Tod und an der Auferstehung Jesu.

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