Papst-Akte belastet Ex-Bischof Mixa schwer

Zeit.de schreibt:

Der frühere Augsburger Bischof Walter Mixa wird durch ein bislang geheim gehaltenes Dossier mit neuen Vorwürfen und Zeugenaussagen schwer belastet. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. In der “Akte Mixa”, die auch Papst Benedikt XVI. bei der Entscheidung über das Rücktrittsgesuch des Bischofs vorgelegen haben soll, sei unter anderem von Alkoholmissbrauch und sexuellen Übergriffen auf jüngere Priester die Rede.

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Merkel lobt Hirtenbrief des Papstes

Das Papstschreiben an die irischen Katholiken zum Thema sexueller Missbrauch hat nach Überzeugung von Bundeskanzlerin Angela Merkel auch Geltung für Deutschland. Papst Benedikt XVI. habe den «Hirtenbrief als Hirte der Weltkirche geschrieben»,

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sagte in Berlin: „Die Bundeskanzlerin begrüßt, dass der Papst sowohl die Wiedergutmachung geschehenen Unrechts als auch die Notwendigkeit besserer Prävention für die Zukunft offen anspricht.“


 

Ratzingers Bistum setzte pädophilen Pfarrer ein

Gipfeltreffen im Vatikan: Erzbischof Robert Zollitsch (71), Vorsitzender der Bischofskonferenz, unterrichtete Papst Benedikt XVI. (82) in einem Vier-Augen-Gespräch (45 Minuten) über das Ausmaß der mehr als 100 Missbrauchsfälle in Deutschland.

NEUE VORWÜRFE ÜBERSCHATTEN DEN GIPFEL!

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Papst Benedikt soll sich erklären

Zum Missbrauchsskandal in katholischen Einrichtungen sieht die Reformbewegung “Wir sind Kirche” auch bei Papst Benedikt XVI. Klärungsbedarf. “Denn Joseph Ratzingers Amtszeit als Münchner Erzbischof von 1977 bis 1982 gehört genau zu den Jahren, um die es bei den Missbrauchsfällen geht”, sagte “Wir sind Kirche”-Sprecher Christian Weisner der Deutschen Presse-Agentur (DPA) in München. Deshalb dränge sich die Frage auf, ob der damalige Münchner Erzbischof auch Kenntnis von solchen Übergriffen gehabt habe – und falls ja, wie er damit umgegangen sei.

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