Benedikt XVI. sucht persönliches Gespräch mit Missbrauchsopfern

Valletta (kath.net/KNA/RV) Das kleine Malta hat der Papst gewählt, um ein deutliches Zeichen in der Missbrauchsthematik zu setzen. Überraschend und unter strenger Geheimhaltung traf Benedikt XVI. am Sonntag in Rabat mit acht Männern zusammen, die als Minderjährige sexuellen Missbrauch durch katholische Geistliche erlitten hatten. Es war nur eine Begegnung von 20 Minuten in der Kapelle der Nuntiatur, gerahmt von Momenten des Gebetes. Aber insbesondere für manche ausländische Beobachter war es die eigentliche Nachricht der 14. Auslandsreise des Papstes.

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