Heilige Drei Könige

“Als nun Jesus geboren war in Betlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!“ (Matthäusevangelium).

 

Das Sternsingen oder. Dreikönigssingen gibt es seit dem 16. Jahrhundert . Damals waren es jedoch erst keine Kinder, die in Gruppen von Haus zu Haus gingen sondern arbeitslose Handwerker und Soldaten um für ihren Gesang Süßigkeiten und Geschenke zu bekommen. Früher waren mindestens drei dieser Gruppen als Könige verkleidet, ein Brauch der teilweise bis heute fortbesteht.

Die Sternsinger gehen von Tür zu Tür, singen Lieder und zeichnen mit Kreide die neue Jahreszahl über die Türen der Häuser. Hinzu kommen die Buchstaben C M B. Diese Buchstaben beziehen sich im übrigen nicht auf die Könige Caspar, Melchior und Balthasar sondern stehen für “Christus mansionem benedicat”, was soviel heißt wie: “Christus segne dieses Haus”.

Für das Jahr 2006 würde dieser Brauch so aussehen: 20 + C + M + B + 10.

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Wer ist Jesus ?

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CMB steht für “Christus segne dieses Haus”

Die drei Buchstaben im Sternsinger-Gruß “20*C+M+B+08″ stehen nicht – wie oft irrtümlich angenommen wird – für die Namen der Könige Caspar, Melchior und Balthasar. CMB bedeutet “Christus mansionem benedicat”.

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Die Geburt Jesu

(Aus der Bibel. Lukasevangelium Kap.2, 1 – 20)

In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde.
Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.

Auch Joseph zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt – weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit Maria, seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, hüllte ihn Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge.

In der selben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und es umstrahlte sie die Herrlichkeit des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: “fürchtet euch nicht! denn seht ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Sadt Davids ein Retter geboren, der ist Messias und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kindlein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!” Und auf einmal erschien mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Heeres, die Gott priesen mit den Worten: “Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden unter Menschen eines guten Willens!” Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum Himmel entschwanden, sagten die Hirten zueinander: “lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!”

Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten aber kehrten zurück und priesen und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

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Ich liebe Jesus, meinen Herrn

Ich liebe Jesus, meinen Herrn.
Er ist mein Glück, Er ist mein Stern.

Ich brauche nicht weit zu laufen, um Ihn zu suchen,
Er ist im Duft von meinem Kuchen,
Er ist im frischen Grün der Buchen,
Er ist im unbeschwerten Lachen
und bleibt, wenn wir dumme Sachen machen.
Er lässt die Blumen in meinem Garten blühen
und nährt uns mit der Milch von unsern Kühen.
Er lässt im Sommer Ähren reifen,
nach denen wir dann dankbar greifen.
Er schenkt uns Farben, Licht und Luft
und der Erde süßen Duft.
Er schenkt uns Lieder, Tanz und Lachen,
Menschen, die uns glücklich machen.

Ich liebe Jesus, meinen Herrn,
Er ist mein Glück, Er ist mein Stern.

Gott schlägt wohl auch, das ist wahr,
doch Jesu Art zu heilen ist wunderbar.
Muß ich schon auf Erden leiden,
dann durch Seine liebe Hand,
denn Er will uns führen
in Seines Vaters Heimatland.

Diese Erde ist ein Abglanz nur
mit ihrer himmlischen Spur in Menschen, Bibel, Wald und Flur.
Glaubt nicht nur was wir alle sehen, hören und lesen,
glaubt auch was ihr selbst schaut, fühlt, riecht und schmeckt,
was ihr erlauscht in der Schöpfung
oder wenn ihr neue Gedanken ausheckt.
Glaubt euren eigenen Träumen und Visionen,
glaubt nicht nur an die Medien, die viel zu hoch thronen.
Es gibt auch persönliche Nachrichten
an einen jeden von uns.
Nimm sie wahr und freue dich,
denn dieser Stern lebt für dich und mich.


Angela Hilde Timm

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