Kardinal meint: Homo- und Transsexuelle kommen nicht in den Himmel

Was hällt ihr von der Aussage das Kardinals. Es würde mich brennend interessieren wie ihr dazu steht !

Zitat: Kath.net

Kardinal Javier Lozano Barragán, der ehemalige “Gesundheitsminister” des Vatikans, übt scharfe Kritik an der Homo-Ideologie: Menschen werden nicht homosexuell geboren, sie werden homosexuell


Vatikan (kath.net)
Kardinal Javier Lozano Barragán, der ehemalige “Gesundheitsminister” des Vatikans, hat laut einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur “Ansa” gemeint, dass Homo- und Transsexuelle nicht in den Himmel kommen. Lozano erklärt, dass er sich dabei nicht auf seinen eigenen Gedanken sondern auf den heiligen Paulus berufe.Gemeint hat der Kardinal offensichtlich Röm 1,23 ff. In der Bibelstelle heißt wörtlich: “Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.”Kardinal Javier Lozano Barragán übt laut Ansa auch scharfe Kritik an der These, dass Homosexualität angeboren sei. “Menschen werden nicht homosexuell geboren, sie werden homosexuell. Vielleicht sind sie nicht schuldig aber wenn sie gegen die Würde des Leibes handeln, werden sie bestimmt nicht in das Himmelreich eintreten können.”, betont der Kardinal. Für Homosexualität gäbe es unterschiedliche Gründe, sei es in der Erziehung oder durch “mangelnden Herausbildung einer eigenen Identität während der Jugend”.

Im Katechismus der katholischen Kirche steht folgendes zum Thema “Homosexualität”:

2357 „Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind’ (CDF, Erkl. ‚Persona humana’ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“

2358 „Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tief sitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfasstheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“

2359 „Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –, durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.“

(Quelle: Katechismus der Katholischen Kirche (= KKK), 1992/93, franz. Paris 1992, dt. München u.a. 1993; Neuübersetzung aufgrund der Editio typica Latina, München u.a. 2003; lat.: Catechismus Catholicae Ecclesiae, Città del Vaticano 1997)

Kritik an Präses Buß wegen Haltung zu Homosexuellen

Märkischer Kreis. Die Haltung des evangelischen Landespräses Alfred Buß zu Schwulen und Lesben ist einigen seiner Pfarrer zu liberal. Für Buß ist Homosexualität weder eine Fehlentwicklung noch eine Krankheit. In einem offenen Brief halten westfälische Pfarrer nun dagegen und werben für “Therapien”.

„Beunruhigt und bestürzt” über Äußerungen des evangelischen Landespräses Alfred Buß haben sich mehr als 30 westfälische Pfarrer geäußert, gut die Hälfte davon aus dem Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg. Ihnen sind Buß Vorstellungen zu liberal, wie der Halveraner Pfarrer Christoph Dickel im Gespräch mit der WR betont. Stein des Anstoßes sind Positionen, die Buß bereits im Mai auf dem evangelischen Kirchentag in Bremen geäußert hatte.

 

Auf einer Veranstaltung des Zentrums „Homosexuelle und Kirche” hatte der Landespräses es als Aufgabe der Kirchenleitungen gesehen, Homosexuelle vor Diffamierungen zu schützen. Der Bibel zufolge seien alle Menschen vor Gott gleich. Gottes Liebe gelten allen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Homosexualität sei weder eine Fehlentwicklung noch eine Krankheit. Der Präses hatte auf den Umgang mit Linkshändern verwiesen. Vor nicht allzu langer Zeit sei deren Veranlagung als Mangel angesehen worden, der durch Erziehung behoben werden müsse. Inzwischen würden Linkshändler akzeptiert.

Stellungnahme im Gemeindebrief bezogen

Wie in einem offenen Brief in November-Ausgabe des Gemeindebriefes „Über uns” der evangelischen Kirchengemeinde Werdohl nachzulesen ist, betonen die Unterzeichner im Blick auf gelebte Homosexualität „allerdings deutlich anderer Meinung” zu sein. „Gelebte Homosexualität entspricht nicht der Schöpfungsordnung Gottes”, wie sie in der Bibel beschrieben werde. Eine „Gleichstellung homosexueller Lebensformen mit der Ehe” können die Pfarrer und weitere Unterstützer des offenen Briefes „in keiner Weise zustimmen”. Den Vergleich der Homosexualität mit Linkshändigkeit halten sie für verzerrend und banalisierend.

Wo Homosexualität als naturgeben „propagiert und Therapien diskreditiert werden, verweigert man Menschen, die unter ihren homosexuellen Empfindungen leiden, die Hilfe zur Veränderung”, heißt es im Brief weiter. Die Sicht Buß sei „ein Weg der Abkehr von der biblischen Orientierung”.

Synode: Diskriminierung entgegentreten

 

Pastor Christoph Dickel gehört zu den Buß-Kritikern

In seiner Antwort verweist der Landespräses auf einen Beschluss der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen aus dem Jahr 1996. Konsens sei es gewesen, „dass der Diskriminierung von Homosexuellen in Kirche und Gesellschaft entschieden entgegen zu treten ist”. Gefordert wurde zudem, den Diskussionsprozess fortzusetzen.

Die Pfarrer, mehrheitlich aus Lüdenscheid, dem Volme- und Lennetal, bezweifeln, dass Buß an weiterer Diskussion gelegen sei. Für Pfarrer Christoph Dickel gibt Buß bereits vor, „wo es landen soll.” Sein Fazit: „Der Präses geht zu weit.”Deswegen sei die Unterschriftenaktion gestartet worden, nicht nur im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg.

 

Quelle: www.derwesten.de