Umgeschulte Linkshänder – wie ich mit den Sekundärfolgen lebe III Meine Sekundärfolgen

Wie ich mit den Sekundärfolgen (siehe Teil 1) lebe, ist schwer zu beschreiben. Eigentlich kann ich nur beschreiben, wie ich heute damit umgehe und wlche Situationen ich damit erlebe. Dabei sollte ich aufpassen, mich kurz zu fassen. Ausserdem wäre es sehr müßig in die Kindheit und Vergangenheit zu schauen, weil ich das Thema nicht so sehr betonen will und lieber mehr in die Gegenwart und Zukunft schauen will. Das Vergangene läßt sich nicht ändern und Beispiele dazu hätte ich nur aus der Erinnerung.

Zuerst nochmal die wichtigsten Folgen, mit denen ich täglich umgehen muss und auch überwiegend gelernt habe damit um zu gehen und sie zu akzeptieren.

- Neigung zum Wiederspruch, “Ja-aber-Haltung”

- betont assoziatives Denken

- verknotetes Denken in einer Art geschlossenen Kreises – Circulus vitiosus (nachzulesen bei B. Sattler “Der umgeschulte Linkshänder – oder der Knoten im Gehirn”)

- Understatement, Unterspielen, “sich unter Preis anbieten” aus Angst, nicht mithalten zu können

- Bevorzugen von oft sehr knappen, treffenden, aber mitunter auch verletzenden Formulierung (“auf den Punkt bringen”)

- Verletzbarkeit, Empfindlichkeit

- oft unbewußt undiplomatischer Umgang mit anderen

- Mißtrauen und dauernd das Gefühl Angriffen ausgesetzt zu sein und sich dagegen wehren zu müssen (dies machen sich aber leider manche scheinbar zum Vorteil, in dem sie einfach sagen “es war nicht so”, “das bildest du dir nur ein” oder schnell einfach sagen “das habe ich vergessen, wie es war”; das kann ich aber daher nie genau wissen, was war; daher auch viele Unsicherheiten und auch der “Beweis”, dass ich geirrt habe bleibt sogfar noch scheinbar an mir selbst hängen, und es bleibt zurück, dass ich “vermute und hineininterpretiere”, wie es andere ausdrücken; es bleibt bei mir aber auch immer, dass es DOCH so gewesen sein kann, wie ich es angesprochen habe und das Gefühl, dass an mir immer alles falsch ist; kann aber auch sein, dass sich andere nur allzuleicht aus der Affäre ziehen können, da mir ja der Makel des “Vermuten” anhängt)

- Geselligkeitssehnsucht ; “Smal Talk” ist dem Umgeschulten Linkshänder aber schon eine große Anstrenung und mitunter ein Kraus bzw. sehr viel anstrengende Arbeit

- Härte gegenüber sich und anderen

- Übergenauigkeit, Überkontrolliertheit (wobei ich schon gemerkt habe, dass ich doch nicht perfekt genau bin, so wie manche ehem. Kolleginnen, die Berichte, Protokolle schreiben oder Literaturverzeichnisse schreiben und dem Chef Ornung und Termine machen usw.)

- Arbeit ist für mich sicher stellenweise anstrengender als für andere, da ich den Erwartungen gerecht werden will (siehe – unterspielen)

- ein Vorteil hat es wohl, dass ich zuverlässig und genau bin (heisst aber wieder negativ: mitunter bin ich oft zu langsam und umständlich)

Also zu dem, was mir oft passiert: wie oben schon beschrieben, gab und gibt es oft diese Situationen, dass ich denke man wollte mich angreifen oder übervorteilen oder es wurde nur etwas so oder so gesagt, um mir zu schaden (mitunter auch um mich zu schützen oder mir zu helfen), dass es aber wirklich anders war.  Wenn ich dann klären will und was anspreche wird entsprechend abgewiegelt oder gesagt, es sei anders gewesen oder hätte mich garnicht betroffen. OK, ist schwer zu verstehen und mag anderen auch so oder ähnlich passieren. Tatsache ist, dass ich es nach Klärungsversuchen hinterher dann doch nicht genau weis, wie es war und das schlechte Gefühl habe verloren zu haben bzw. schon wieder die Leute verärgert zu haben mit schwierigen Diskussionen und ihnen Zeit genommen habe. Allerdings ist solches für fremde manchmal leichter zu handhaben, als für Angehörige. Angehörige haben ein zu eingefahrenes Bild von mir und Fremde sehen mehr die positiven Seiten, die auch in mir stecken.

Oft habe ich sogar das Gefühl ganz knapp davor gewesen zu sein ein Komplott gegen mich aufzudecken. Nur dass ich entsprechend Antworten bekomme, dass es doch anders war. Andererseits fällt dies u. U. den Gegenüber leicht sowas zu sagen, weil sie genau wissen, dass mir diese Annahmen und Vermutungen passieren.

Ich habe mal einer Bekannten, die über Monate hinweg bei beinahe jdem zweiten Satz oder Ausdruck von mir sagte: “Das vermuten Sie nur…” verboten dieses “vermuten” zu sagen, da ich das inzwischen versuche zu vermeiden. Das gelang mir auch eine Zeit lang ganz gut.

Wie soll ich mich nur kurzfassen? Und wie so kompliziertes und komplexes wie Situationen mit wörtlicher Rede verständlich beschreiben?

Die im Buch “Der umgeschulte Linkshänder” beschreibene Folge : andauernd ins Wort fallen habe ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil, ich vermeide streng jemand zu unterbrechen oder ins Wort zu fallen. Das verhindert allerdings auch schnell und sicher selbstsicher zu reagieren. Verhindert manchmal auch rasch genug zu antworten oder die Unterhaltung fortzuführen, was oft anderen die Gelegenheit gibt an meiner Stelle fortzuführen und eine glänzende Unterhaltung zu haben, die ihnen dann positive Motivation mit in den Tag gibt.

Die oben beschriebenen Folgen erklären sich eigentlich von selbst.

Oft ist mir auch passiert, dass man mich für einen Lügner gehalten hat. Oder halt, dass ich vermute oder hineininterpretiere (“in den Kopf anderer hineindenken will”, weil ich mir wünschen würde, dass eine Situation so war wie ich es versuchte anzusprechen oder ähnliches).

Es gab jedenfalls viele Unzulänglichkeiten und Missverständnisse meinerseits und auch andererseits. Das führte natürlich, so wie das andauernde klären wollen von vergangenen Situationen, dass ich oft die Arbeit verlor (natürlich nicht nur deshalb und auch aus anderen, mitunter wirtschaftlichen Gründen), klar, dass kaum jemand mit mir gerne sich unterhilt oder was unternahm und erst recht nicht sich mit mir befreundete.

Oft wirkte ich anscheind auch als unbeholfen oder gar hilflos, was vorallem bei Frauen ein Hilfesyndrom ausgelöst hat. Dies verhinderte aber zum Teil auch eine gesunde, erwachsene Entwicklung zu mehrLebenserfahrung und Selbstsicherheit.

Dies hat sich natürlich mit den Jahren alles relativiert und gelindert. Aber teilweise gibt es heute noch viele Menschen, vorallem Frauen, die mir schnell helfend beispringen, in dem sie für mich antworten und selbstsicher reagieren. Darauf alles möchte ich hier aber nicht näher eingehen, sonst wird das noch ein sehr sehr langer Text.

Zum in Teil 1. genannten Punkt : Kreative Fähigkeiten des Umgeschulten Linkshänders. OK, dass der Umg. LH davon mehr hat ist nicht beweisen, bzw. nicht eindeutig.

Diese spüre ich in mir aber schon von klein auf genau. natürlich nichts “größenwahnsinniges”- Sondern vielleicht ehr ein wenig Talent zum Schreiben, was aber z. Zeit ehr wieder zurück gegangen ist. Obwohl mir kürzlich hintereinander zwei Gedichte in wenigen Minuten gelungen sind. Und meine Ergoteherapeutin erkennt ein wenig farbenfrohes Talent in Bildern und Seidenmalerei. Ich habe immer das Gefühl gebabt, mein Leben lang, dass eigentlich ein smarter, unterhaltsamer, selbstsicherer, überzeugender Mensch in mir steckt, der viel Humor hat, gut erzählen und gut organisieren kann. Nicht unbedingt ein Regisseur oder Fotograf, wie ich mir oft wünschte, sondern an ganz passabler Kaufmann mit ganz guten Beziehungen, Partnerschaften und Familiensinn.

Zur Zeit habe ich große Probleme damit meine Selbstsicherheit zu zeigen. Dabei habe ich erst jetzt viel mehr darüber begriffen und gelernt als früher bei Kursen und in Verhalenstherapien. Immer bin ich von Situationen viel zu sehr überrascht und immer noch ziemlich in dem Gehirnknoten befangen. Obwohl mir auch Komplimente gemacht werden, dass ich mich langsam mehr zum ositiven verändere. Aber es gibt noch keinen Durchbruch.

“Wenn ich anderen sage, wie ihr Verhalten auf mich wirkt, gebe ich ihnen die Chance sich zu ändern” und “Wenn ich meine eigenen Rechte häufig nicht wahrneheme, gebe ich anderen nur die Möglichkeit mich zu manipulieren.” Diese beiden Sätze stehen heute im Mittelpunkt. Noch gelingt mir aber viel zu selten dieses selbstsichere Verhalten. Weil es mir zu schnell geht, ich zu überrascht bin und weil sich scheinbar unbewußt zuviele einmischen an meiner Stelle.

Das führt hier viel zu weit das alles zu erläutern und mit Beispielen zu beschreiben. Wenn ich aber mal anspreche: “Danke für deine Hilfe, aber ich will das selbst machen, da ich das kann” oder ähnliches. Dann habe ichden Eindruck, dass dann ein lauter Wirbel an Reaktion darauf entsteht. Klar, weil die Leute nicht gewohnt sind, dass ich selbsticher antworte oder reagiere. Mir kommt das wie ein Aufstand vor. Anstatt, dass sie anerkennen, dass ich selbstsicher war. Neulich bekam ich sogar zur Antwort, als ich sagte “Aber dann kann man doch dabei ruhigbleiben und nicht so mit Aufstand reagieren”, “Doch, das muss so sein, da muss laut und turbulent reagiert werden.

Und das alles nur, weil man es nicht gewohnt ist von mir.

Ich hänge noch einen vieren Teil dran. Das ist heir schon wieder zu lang und unverständlich bzw. kompliziert und Beispiele sind immer noch keine drin.

MatthiasH

Share

Umgeschulte Linkshänder – wie ich mit den Sekundärfolgen lebe II “Knoten im Gehirn”

Endlich komme ich zu dem 2. Teil meines Berichtes. Zunächst möchte ich aber nochmal betonen, dass ich lange Zeit nicht gewußt habe, welches die auslösende Grundursache für viele meiner kommunikativen und zwischenmenschlichen Probleme und Verhaltensmuster war. Die Grundursache habe ich erst vor zwei Jahren, also mit 48 entdeckt. Daneben hat sich im Laufe der Jahre auch einiges an Zusammenhängen und Ursachen ergänzt und vermischt, aber auch gebessert und erledigt, da ich wie jeder ja auch dazu gelernt habe, erwachsener geworden bin und sich Grundsituationen ändern, man wird einfach älter.

Dabei habe ich seit Jahren gelernt vieles zu akzeptieren und so stehen zu lassen. Hätte ich das nicht getan, wäre Leben viel verworrener und viel schwieriger geworden, ja nahezu unmöglich. Ich habe ganz sicher vieles akzeptiert und immer versucht zu ändern und mich zu entwickeln und nie habe nie aufgegeben und mit viel Lernbereitschaft versucht mich weiter zu entwickeln, sonst gäbe es mich vielleicht schon lange nicht mehr.

Das heisst aber bei weitem nicht, dass ich als Jugendlicher oder junger Erwachsener dumm, unangepasst oder schwierig war. Und heisst auch nicht, dass ich unmöglich oder gar sowas wie autistisch war. Wobei ich Autisten keinesfalls zu nahe treten will, weil diese auch sehr besondere Fähigkeiten haben und ich mir diesen “Zustand” nicht vorstellen kann.

Nun zu dem Punkt: “Knoten im Kopf oder Knoten im Gehirn”.

Die ersten Lebensjahre war ich noch sehr agil und munter, aufgeweckt und unbedarft und voller Ideen. Ich war ganz genau wie andere Kinder und mir standen alle Möglichkeiten für Freundschaften und Erfolg wirklich offen, später nicht mehr so wirklich. Dies weis ich aus eigener Erfahrung und aus Erzählungen. Mit 3 oder 4 Jahren stellte ich mich z. B. oft bei uns auf die Eckbank und rief, dass ich auch was sagen will. Diesen Teil des kleinen Matthias habe ich mir bis heute bewart und in der letzten Zeit kommt dies auch wieder öfter zum Vorschein. Aber schon im Kindergarten, also noch vor der Umschulung im 1. Schuljahr, merkte ich, dass es mir nicht so gut gelingt Kontakte zu knüpfen und Verbindlichkeit herzustellen. Dies habe ich an einigen Beispielen noch in eigener, bewußter Erinnerung. Anderen Kindern gelang es scheinbar einfacher sich anderen anzuschließen und Freunde zu gewinnen, oder einfach nur andere zu überreden mit ihnen zu spielen und ihnen die Spielgeräte zu überlassen oder was für sie zu tun. Mir wurde öfters als anderen der Sandkuchen zerstört oder Schaufel und Mütze weggenommen oder gerade gewonnene Bekannte schlossen sich plötzlich anderen an.

Den Knoten im Gehirn kann man sich wie ein verheddertes Wollkläuel oder einen Schrotthausfen vorstellen. Ähnlich wie ihn diese Brüder haben, die Schrott und Autoteile sammeln und sortieren. Nur hat bei den Brüdern alles eine Ordnung. Bei mir überlagern sich Gedanken, Erlebtes, Unerledigtes, Situationen, die mir noch nachgehen und viele Gedanken machen usw. Das war vor vielen Jahren noch alles geordneter. Heute lichtet es sich etwas und hat wieder mehr Struktur und Ordnung. Mein Kopf wurde seit der im Herst 2009 begonnenen Ergotherapie (siehe Teil 1)  freier.

Der Knotem im Gehirn macht sich meist folgendermaßen bemerkbar —>  Abends lerne ich etwas und kann es ganz passabel. Dann, wenn ich es anwenden oder aufsagen soll (hier beziehe ich mich auf die Schulzeit), dann ist es weg oder zumindest nur bruchstückhaft in Erinnerung oder verdreht. Das passiert anderen Menschen auch, OK. Aber bei mir hab ich das anders erlebt als bei Schulkameraden. Bei mir reicht schon eine kleine Begebenheit morgens, die mir aufstieß oder in Gedanken noch zu schaffen machte, oder auch nur leicht störende Aussengeräuche oder leichte Unruhe in der Klasse (lachen, flüsstern, hänseln) um mich raus zu bringen und tief zu verunsichern.

Ich stand dann da, als hätte ich mich nur gemeldet, um aufzufallen. Der Lehrer begriff es nicht und schrieb es meiner Faulheit oder Unkonzentriertheit zu. Zuhause musste ich mehr lernen und mit der Zeit zweifelte man an meiner Intelligenz oder Willen oder Schnelligkeit. Ich wußte aber eigentlich immer, dass es mir an Intelligenz nicht fehlte. Erst in späteren Jahren haben mir meine Geschwister oft bestätigt (meine Mutter starb als ich 18 war, mein Vater, sah sich als Ernährer und versuchte nur sein Bestes sich gelegentlich in Erziehung einzumischen, ihm konnte man eh nichts recht machen. Er war aber herzensgut), dass ich trotz allem sehr intelligent sei. Und das merkte ich auch selber. Dabei war ich in der Schule gar nicht so schlecht. Aber auch nicht sehr gut. Vorallem fand ich keine Freunde und man mied mich sehr. Lernen konnte ich viele Jahre noch recht gut, es dauerte halt etwas länger. Heute kann ich kaum noch gut auswendig lernen. Immer schon hatte ich ein gutes Zahlengedächtnis und Freude im Umgang mit Zahlen. Die Umschulung der Händigkeit hatte auch keinerlei Schwächen in der Rechtschreibung oder im Lesen zur Folge. Ausser, dass ich sehr viel langsamer lese, auch heute noch, aber das liegt auch daran, dass ich alle Worte sehr genau nehme und Lesen auch “genieße”. Wie zum Beispiel die Ausdrucksweise von Böll, den ich schon mit 14 laß, aber später immer wieder, und dann erst so richtig verstand.

In den späteren Jahren war es dann oft so, dass ich mir vorstellte wie wohl eine Unterhaltung mit Mitmenschen aussehen oder erfolgen könnte. Teilweise machte ich mir darüber schon mit 6 odr 7 Gedanken. Leider hatte ich dazu zuviel vorausgestzt und mich dadurch zuviel festgelegt wie der Verlauf einer Unterhaltung sein sollte. Also, wenn ich mit jemand reden wollte, Kontakt aufnehmen, etwas klären oder bei bevorstehenden Vorstellungsgesprächen. Da wußte ich im Kopf noch recht gut und flüssig zu antworten und aus Erlebtem zu erzählen (Alltag, Erfolge, Urlaub). Als aber dann die Situation kam, verlief alles ganz andern und viel unbefridigender. Plötzlich waren alle Urlaubserlebnisse vergessen, alle Fragen an mein Gegenüber vergessen. Zuhause konnte ich mir die schönsten und agilsten Unterhaltungen vorstellen, dann morgens in der Schule, bei der Arbeit oder beim Kursus, war fast alles vergessen oder ungeordnet und nur sehr schwer abrufbar. Bei anderen kam es mir vor, als würden diese früh morgens schnell den Text des Tages als Bühnentext bekommen und schnell auswenig lernen. Die hantierten und quasselten pausenlos und denen fiel alles scheinbar mühelos ein, alles wirkte wie gelernt, war aber wohl nur Gewohnheit und in Fleisch und Blut übergegangen.  Mal die Vorstelungstermine ausgenommen, die ich ja nur etwas vorbereiten wollte. Dafür gibt es eh keine genaue Regel und die verliefen mal mehr oder wniger gut und da hat man nicht alles in der Hand usw. Aber flüssige und für beide Seiten anenehme und erfolgreiche Unterhaltungen, und sei es nur Smal Talk gewesen, kamen bei mir so gut wie nie zustande.

In späteren Jahren vermischte sich alles was ich bei Gelegenheiten erzählte und sprach auch mit meinen Problemen, die von der Areitssuche und Arbeitslosigkeit kamen. Ich sprach jahrelang immer nur über mich und von meinen Problemen, wirkte oft sehr unreif und hiflos. Das ist aber zum Teil wieder eine ganz andere Geschichte. Dieses führte aber zu noch mehr Überlaguerungen von kleinen Begebenheiten und vielen Gedanken in meinem Kopf.

Erst in den letzten 2 oder 3 Jahren gelingt es mir wieder etwas mehr und besser NICHT von meinen Bewerbungen und Problemen zu reden. Aber Freunde habe ich immer noch keine. Weil es immer noch auch an Selbstsicherheit und sozialer Kompetenz fehlt. Theorie “sehr gut”, Praxis “mangelhaft”. Obwohl mir schon länger viel mehr Freundlichkeit, Offenheit und auch Humor bestätigt wird. In den letzten Jahren hatte ich auch gelegentlich schon ganz gute Untehaltungen. Aber viel zu oft empfinden mich evtl. Menschen als zu “schwierig” und “anstrengend”, sind viel zu schnell desinteressiert und gelangweilt. Man muss mich ein wenig mehr kennen, um viel mehr positive Eigenschaften von mir zu erfahren.

Der Knoten im Kopf ist schwer zu beschreiben. Wichtig ist vielleicht noch, dass ich leicht ablenkbar bin, was andere auch oft ausnutzen. Viele brauchen im Hintergrund Geräuche oder Radio und können sich trotzdem noch gut unterhalten. Ich hätte gerne z. B. in der Tagesgruppe das Radio aus, vorallem beim Essen, muss mich da aber oft anderen anpassen. Viele können sich bei Fluglärm und Autobahn, Kettensäge und Bagger noch gut und glänzend unterhalten. Mich stört fast jedes Geräusch und in Veranstaltungen ist es sehr schwierig. Ich könne nicht “rausfiltern”, wie mir manche sagte, so nenne ich das seit Jahren selbst. Nebengeräuche, auch von draußen und weit weg, stören mich, und auch Nebengespräch am Tisch (Hauptgespräch sollte in dem Fall das sein, welches ich mit jemand im Augenblick führe). So kann ich mich z. B. dann auch nicht mehr richtig konzentrieren, wenn wir mit unserem Kinokreis hinterher in einer Kneipe den Film besprechen. Dann höre ich trotz lautem Getöse der Kneipe noch Geräuche von aussen (Autotüren, Vögel, Regen). Und wenn die Leute dann von ihren Eindrücken vom Film scheinbar wahllos mittendrin im Filmablauf anfrangen zu besprechen, dann wäre es mir lieber chronologisch Szene für Szene vorzu gehen. Wobei ich heute kaum noch richtig Bedarf habe einen Kinofilm zu besprechen. Früher war das anders. Da sind meine Gedanken im Kopf übergesprudelt und ich hätte Stapel an Gesprächen und Unterhaltungen mit Bekannten loswerden können, es war aber niemand da. Kann mich z. B. noch gut an mein Gefühl erinnern, als ich aus dem Film “Es war einmal in Amerika” raus kam. Heute sind die Teilnehmer vom Kinokreis da, aber der Film ist für mich schon fast abgehakt. Früher war es für mich noch ein wenig leichter mich bei Musik oder Arbeitslärm zu unterhalten. Früher hatte ich nur vor lauter Gedanken im Kopf keinerlei Ideen, was ich sagen soll oder was ich jemand fragen könnte. Das heisst eigentlich oft auch anderes —-> ich hatte Ideen, traute mich aber nie, weil ich mir Selbstsicherheit nicht zur Gewohnheit machte und mich viel zu oft davor drückte und dann immer älter wurde es es immer schwerer wurde, weil die Lebensgewohnheiten sich änderten (Erklärung: mit 20 hat man noch gewisse Chancen für Freundschaften, mit 40 sind fast alle bereits wieder geschieden, mit schlechten Erfahrungen und mit Nachwuchs, wohnen wo anders; wenn man dann in der Schulzeit den Kontakt nicht halten konnte, ist es viel zu spät).

Aber heute bin ich ganz froh, dass vorallem durch die ERgotherapie bei einer mit dem Thema “Folgen durch Uumschlung der Händigkeit” sich sehr gut auskennenden Therapeutin, die das Ganze auch mit Elementen aus der Feldenkraislehre angeht, dass sich mein Kopf ein wenig lichtet. Ganz leicht kommen auch schon wieder kreative Fähigkeiten zum Vorschein und etwa mehr Leichtigkeit und Humor und ein wenig auch der “kleine Matthias” (mehr an Witz, Scharm, Höflichkeit, Ideen, Tatendrang, Lernbereitschaft usw.). Dann gehe ich gelegentlich zu einem Singkreis ohne Anspruch und zu einer Musiklehrerin, um ein wenig rhythmisch zu improvisieren.

Das soll erst mal genügen. Dann noch ein 3. Teil also wieder bezogen auf meinen Umgang mit dem Thema.  MatthiasH

Share

Totensonntag

Totensonntag als Erinnerung an die erkennbare Äußerste Grenze des menschlichen Lebens und Tag des Gedenkens.
Ewigkeitssonntag als Trost in der Angst vor dem Sterben.
Tag des jüngsten Gerichts als Erinnerung an das letzte Wort, das Gott über uns sprechen wird.
Letzter Sonntag des Kirchenjahres als Mahnung, dass der letzte Tag unseres Lebens kommen wird.

Am Totensonntag ist es üblich, die Friedhöfe zu besuchen und die Gräber zu schmücken. In den Gottesdiensten wird der im vergangenen Kirchenjahr Verstorbenen gedacht und wird auf die Auferstehung der Toten hingewiesen sowie um um das Kommen Christi und des Reiches Gottes gebetet.

      

 

Bild: Thomas Max Müller / pixelio.de

Totensonntag 2010: Sonntag, den 21.11.2010
Totensonntag 2011: Sonntag, den 20.11.2011
Totensonntag 2012: Sonntag, den 25.11.2012
Totensonntag 2013: Sonntag, den 24.11.2013
Totensonntag 2014: Sonntag, den 23.11.2014
  
 

Share

Buß und Bettag

Buße und Sühne gehören in allen Konfessionen zum gelebten Alltag, allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen.

In besonderen Notfällen oder bei drohenden Katastrophen hielt man schon im Mittelalter so genannte Sühnetage ab. Dies konnte auch mehrmals im Jahr der Fall sein.

Die protestantischen Kirchen übernahmen diese Tradition als Tage der Besinnung und Neuorientierung im Leben.

Sie dienten als Ersatz für die abgelehnte Bußzeit von Aschermittwoch bis Ostern. Bereits 1532 wurden in Straßburg spezielle Bußgottesdienste abgehalten.

Bild: sigrid rossmann / pixelio.de

Share

Dinge die man nicht in der Kirche tun sollte. 6

Wenn man sein Gesangsbuch mal vergessen hatte und man keins in der Kirche ergatern konnte. Sollte man auf garkeinen Fall Lieder welche man nicht wirklich kennt falsch  singen. Es könnte peinlich werden….

                    Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
Share

Anschlag – Das Geiseldrama in einer Kirche in Bagdad

mit mehr als 50 Todesopfern hat Bestürzung in Kirche und Politik ausgelöst. Der evangelische Auslandsbischof Martin Schindehütte sprach von einem “Akt größter Grausamkeit”. Die Bundesregierung forderte den Schutz der Christen im Irak. Papst Benedikt XVI. betete am Montag beim Angelus auf dem römischen Petersplatz für die “Opfer dieser absurden Gewalt”.

 Für die katholische Deutsche Bischofskonferenz sagte deren Vorsitzender Robert Zollitsch, erneut seien Christen im Irak Opfer eines mörderischen Fanatismus geworden. Auch die Bundesregierung forderte besseren Schutz für Christen im Irak.

Bei der Geiselaktion in einer chaldäisch-katholischen Kirche im Bagdader Stadtteil Karrada sind mehr als 50 Menschen getötet worden, darunter vor allem Gottesdienstbesucher. Ein bewaffnetes Kommando war am Sonntagabend in die Kirche eingedrungen und hatte die versammelten Gläubigen in seine Gewalt gebracht. Zu der Geiselnahme bekannte sich eine irakischer Ableger des islamistischen Netzwerks Al-Kaida.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Was schreiben andere zu dem Thema:

http://europenews.dk/de/node/36860

http://www.politikstube.de/forum/aktuelle_nachrichten/22714-naher_osten_mehr_50_tote_al_kaida_geiseldrama_bagdader_kirche.html

http://www.morgenpost.de/politik/article956242/Imame_rufen_zur_Verfolgung_von_Christen_auf.html

http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/minarettegabriel-moscheen-tour-691446.html

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/kuenast-sarrazin-integration

Share

1928 Ein Handy ( Im Film von Charlie Chaplin “Circus” )

Unheimlich ! Gab es 1928 schon Handys ??  Im Film von Charlie Chaplin namens Circus ist  zu sehen: eine Passantin, die scheinbar ein Mobiltelefon benutzt. 1928!?

Share

Geburtstag

Christlove gratuliert Mandy ( Jesus Punk ) zum Geburtstag. Wir sind stolz auf Sie und bewundern Ihre Kraft und Offenheit. Wünschen alles liebe , es sollen sich all deine Wünsche erfüllen. 

Weiter so Mandy.

Share

Christliche Partnersuche ??

In der Vergangenheit ist mir immer mehr aufgefallen das die großen Partnerbörsen sich versuchen in dem Sector ” Christliche Partnersuche” breit zu machen und somit sich die User gegenseitig abzugreifen.

Für mich bedeutet daß, das auch die Größeren langsam am Verlust der User zu knappern haben und sich mit dieser Werbeaktion größeren Zulauf erhoffen.

Viele bieten “kostenlose” Anmeldung, jedoch sollte man sich genau die AGB durchlesen und schauen ob sich nicht irgendwo eine Falle befindet. Und man sollte auch drauf achten ob sich wenn man nicht rechtzeitig vor Ablauf der “kostenlosen” Probefrist kündigt der Vertrag  in einen “kostenpflichtigen” umwandelt.

Nich überall wo Christliche Partnersuche steht ist auch welche zu finden.

Share

Zeitumstellung

Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit
(Hinweis: Die Uhr 1 Stunde zurückstellen)

Sonntag, 31. Oktober 2010, um 03:00 MESZ

 

Mann kann es sich auch auf diese Art leicht merken:

 

 

Stellen wir uns einen Biergarten vor. …

Dort werden die Stühle im Sommer raus gestellt ( vor gestellt )

Und im Winter werden die Stühle rein gestellt ( zurück gestellt )

Einfach, oder ?

Lustige Umfrage zur Zeitumstellung

Also besser den oberen Biergarten Spruch merken.

Share