US-Gericht verbietet Nummernschild mit christlichen Symbolen

Im Bundesstaat South Carolina lässt ein Bundesrichter Autokennzeichen verbieten, auf denen ein Kreuz und der Schriftzug “I believe” (“Ich glaube”) zu sehen sind.


USA (kath.net)
Auch in den USA sorgt jetzt ein Gerichtsurteil für Aufregung. Im US-Bundesstaat South Carolina hat ein Bundesrichter entschieden, dass es künftig keine Autokennzeichen geben darauf, auf denen ein Kreuz und der Schriftzug “I believe” (“Ich glaube”) zu sehen sind. Dies berichtet “Yahoo News” am Donnerstag. Richter Cameron Currie meinte, dass das Kennzeichen gegen die in der Verfassung festgelegte Trennung von Staat und Religion sei und damit dadurch eine Religion bevorzugt behandelt. André Bauer, der stellvertretende republikanische Gouverneur von South Carolina, meinte zum Richterentscheid, dass damit Christen diskriminiert werden. Er kündigte an, dass der Generalstaatsanwalt von South Carolina Widerspruch gegen das Urteil einlegen werde. In den USA kann man um 20 bis 30 US-Dollar ein individuelles Nummernschild erwerben. Es gibt Kennzeichen für Tierfreunde, Hobby-Angler, Kriegsveteranen oder auch für Lebenschützer. Das Kennzeichen mit dem Kreuz in South Carolina wollten in den ersten drei Tagen bereits 400 Autobesitzer bestellen.
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